Hintergrundbeleuchtungstypen verstehen: Typen und Unterschiede
Was ist Hintergrundbeleuchtung?
Unter Hintergrundbeleuchtung versteht man im Kontext der Display-Technologie die Methode zur Beleuchtung der Pixel auf einem Bildschirm. Die Qualität der Hintergrundbeleuchtung eines Displays kann Aspekte wie Farbgenauigkeit, Kontrast und Gesamtbildqualität erheblich beeinflussen. In modernen Displays werden verschiedene Arten von Hintergrundbeleuchtungstechnologien verwendet, von denen jede ihre eigenen Vor- und Nachteile hat.
Arten der Hintergrundbeleuchtung
CCFL (Kaltkathoden-Leuchtstofflampe)
CCFL ist eine ältere Form der Hintergrundbeleuchtungstechnologie, die in frühen LCD-Displays weit verbreitet war. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Kaltkathoden-Leuchtstofflampen, die hinter dem Bildschirm angebracht sind, um die Pixel zu beleuchten. CCFL-Hintergrundbeleuchtungen sind relativ kostengünstig in der Herstellung, verbrauchen jedoch mehr Energie und bieten weniger Farbkontrolle im Vergleich zu moderneren Hintergrundbeleuchtungstechnologien.
E-LED
Bei der Edge-LED-Hintergrundbeleuchtung werden LED-Leuchten an den Rändern des Bildschirms platziert. Das Licht wird dann in die Mitte des Displays gelenkt. Diese Methode ermöglicht im Vergleich zur CCFL-Hintergrundbeleuchtung dünnere und leichtere Displays. Dies kann jedoch zu einer weniger gleichmäßigen Beleuchtung des Bildschirms führen, insbesondere bei größeren Displays.
Warum verwenden Werbebildschirme normalerweise E-LED-Hintergrundbeleuchtung?
E-LED-Hintergrundbeleuchtung ist eine gute Wahl, wenn Energieeffizienz und elegantes Design wichtig sind. Durch die Platzierung von LEDs am Rand des Bildschirms und die Verteilung des Lichts über eine Lichtleiterplatte über das Display ermöglicht die E-LED-Technologie dünnere und leichtere Displays. Dies macht E-LED zu einer beliebten Wahl für tragbare Geräte und für alle Umgebungen, in denen der Platz knapp ist. Darüber hinaus sind E-LEDs oft energieeffizienter als ihre D-LED-Gegenstücke, was jedoch möglicherweise auf Kosten eines weniger optimalen Kontrastniveaus und einer weniger optimalen Schwarztiefe geht, da ihnen die lokale Dimmfunktion von D-LEDs fehlt.
D-LED
Bei der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung werden LEDs in einem gitterartigen Muster direkt hinter dem Bildschirm platziert. Dieses Setup ermöglicht eine bessere Kontrolle über die Lichtverteilung, was zu einer gleichmäßigeren Helligkeit auf dem gesamten Bildschirm führt. Bei der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung kann auch eine Technologie namens Local Dimming zum Einsatz kommen, bei der einzelne LED-Bereiche unabhängig voneinander gedimmt oder aufgehellt werden können, wodurch das Kontrastverhältnis verbessert wird.
Warum verwenden interaktive Whiteboards normalerweise D-LED-Hintergrundbeleuchtungen?
Wenn eine hohe Bildqualität oberste Priorität hat, kann die D-LED-Hintergrundbeleuchtung eine ausgezeichnete Wahl sein. Die Fähigkeit von D-LEDs, die Beleuchtung verschiedener Bereiche des Bildschirms über lokales Dimmen unabhängig zu steuern, kann einen besseren Kontrast und tiefere Schwarztöne erzeugen. Dies führt zu einem lebendigeren und dynamischeren Bild und macht D-LED zu einer bevorzugten Wahl für hochauflösende Inhalte, Spiele und andere Anwendungen, bei denen die visuelle Qualität von größter Bedeutung ist. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die D-LED-Hintergrundbeleuchtung im Vergleich zur E-LED-Technologie mehr Strom verbrauchen kann und oft zu einem dickeren Display führt.
Full-Array Local Dimming (FALD)
FALD ist eine Form der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung, bei der eine große Anzahl von LEDs hinter dem Bildschirm platziert ist und einzeln oder in Gruppen gesteuert werden kann. Diese Technologie ermöglicht eine präzise Steuerung von Helligkeit und Kontrast in verschiedenen Teilen des Bildschirms und verbessert so die Bildqualität erheblich. Allerdings ist FALD aufgrund der höheren Produktionskosten typischerweise nur in High-End-Displays zu finden.





